
Stille
Stille geht der Tag zur Neige,
stille ruht der Abendschein.
Stille geh’n wir miteinander
in die stille Nacht hinein.Stille wird es rings auf Erden,
stille wird es auch in mir.
Stille wird’s in meiner Seele.
Denn ich ruhe still bei dir.Stille, Stille, alles stille.
Olaf Böhme – Die Tage die Nächte die Jahre – Gedichte 1980-2003
Still bist du und still bin ich.
Stille ist. Es ist so stille.
Wir sind still. Ich liebe dich.
Olaf Böhme hat viele Spuren hinterlassen – und jede Spur ist eine Erinnerung. Manch einer kannte ihn vielleicht persönlich, ein anderer wiederum erlebte ihn auf der Bühne. Immer aber hinterließ er Eindrücke und Erinnerungen. Diese Momente miteinander zu teilen und zu bewahren… Dafür ist hier Gelegenheit. Und wer weiß… Vielleicht wird ja sogar einmal ein Buch daraus?
Woran erinnern Sie sich am liebsten?
Ich kannte Olaf schon als Schüler, von den Mathematik-Olympiaden. Definitiv ab 1971, wo wir (wie auch 1972) zur DDR-Mannschaft der Internationalen Mathematik-Olympiade gehörten. Dann studierten wir, er in Dresden, ich im heutigen Chemnitz. Unerwartet begegneten wir uns 1976 wieder, in Kiew, als Aspiranten (heute Doktoranden). Wir hatten denselben Betreuer, und haben bis 1978 auch das Zimmer im Wohnheim geteilt. Überflüssig zu erwähnen, dass das eine sehr lustige Zeit war, er hatte denselben Sinn für Humor natürlich schon damals.
Danach trennten sich unsere Wege, Email gab es noch nicht, und für die Schneckenpost hatte nicht jeder Zeit.
Viele Jahre später sah ich ihn dann in der Stadthalle Chemnitz, mit seiner berühmtesten Nummer. Natürlich hat er mich erkannt und hat sich in der Pause für einen kurzen Schwatz zu mir gesetzt.
Interessant wäre vielleicht noch, dass ich ihn im realen Leben nie auch nur sichtlich angeheitert erlebt habe.
Danach trennten sich unsere Wege, Email gab es noch nicht, und für die Schneckenpost hatte nicht jeder Zeit.
Viele Jahre später sah ich ihn dann in der Stadthalle Chemnitz, mit seiner berühmtesten Nummer. Natürlich hat er mich erkannt und hat sich in der Pause für einen kurzen Schwatz zu mir gesetzt.
Interessant wäre vielleicht noch, dass ich ihn im realen Leben nie auch nur sichtlich angeheitert erlebt habe.