
Stille
Stille geht der Tag zur Neige,
stille ruht der Abendschein.
Stille geh’n wir miteinander
in die stille Nacht hinein.Stille wird es rings auf Erden,
stille wird es auch in mir.
Stille wird’s in meiner Seele.
Denn ich ruhe still bei dir.Stille, Stille, alles stille.
Olaf Böhme – Die Tage die Nächte die Jahre – Gedichte 1980-2003
Still bist du und still bin ich.
Stille ist. Es ist so stille.
Wir sind still. Ich liebe dich.
Olaf Böhme hat viele Spuren hinterlassen – und jede Spur ist eine Erinnerung. Manch einer kannte ihn vielleicht persönlich, ein anderer wiederum erlebte ihn auf der Bühne. Immer aber hinterließ er Eindrücke und Erinnerungen. Diese Momente miteinander zu teilen und zu bewahren… Dafür ist hier Gelegenheit. Und wer weiß… Vielleicht wird ja sogar einmal ein Buch daraus?
Woran erinnern Sie sich am liebsten?
An der TU Dresden waren wir Kollegen und spielten einmal wöchentlich zum Feierabend Volleyball. Er war mit Leib und Selle bei der Sache.
Seine Grimassen bei Erfolg und Misserfolg waren herzerfrischend.
Die Wende führte viele Jahre nur zu Zufallstreffen. Kam ich in seine Vorstellung, hat er mich immer mit irgendwelchen Sprüchen vor dem Publikum begrüßt; war mir deshalb peinlich.
Ab 2009 hatten wir dann ab und zu Mailverkehr.
Anbei eine Mail die ich ihm schrieb (12.10.2014):
Lieber Olaf,
anbei zwei Bilder, die nur dokumentarischen Wert haben, da ich im Moment keine Kamera habe und deshalb mit dem iPhone stümpern muss.
Im übrigen hat mir ein Satz von Dir bei Frau Nütt sehr gut gefallen; sinngemäß "wir sehen und empfinden im Bild das, was im Unterbewußtsein (als Wunsch oder Sehnsucht ) verschüttet ist".
Wunsch und Sehnsucht habe ich frei erfunden.
Gruß Joachim
Seine Grimassen bei Erfolg und Misserfolg waren herzerfrischend.
Die Wende führte viele Jahre nur zu Zufallstreffen. Kam ich in seine Vorstellung, hat er mich immer mit irgendwelchen Sprüchen vor dem Publikum begrüßt; war mir deshalb peinlich.
Ab 2009 hatten wir dann ab und zu Mailverkehr.
Anbei eine Mail die ich ihm schrieb (12.10.2014):
Lieber Olaf,
anbei zwei Bilder, die nur dokumentarischen Wert haben, da ich im Moment keine Kamera habe und deshalb mit dem iPhone stümpern muss.
Im übrigen hat mir ein Satz von Dir bei Frau Nütt sehr gut gefallen; sinngemäß "wir sehen und empfinden im Bild das, was im Unterbewußtsein (als Wunsch oder Sehnsucht ) verschüttet ist".
Wunsch und Sehnsucht habe ich frei erfunden.
Gruß Joachim