
Stille
Stille geht der Tag zur Neige,
stille ruht der Abendschein.
Stille geh’n wir miteinander
in die stille Nacht hinein.Stille wird es rings auf Erden,
stille wird es auch in mir.
Stille wird’s in meiner Seele.
Denn ich ruhe still bei dir.Stille, Stille, alles stille.
Olaf Böhme – Die Tage die Nächte die Jahre – Gedichte 1980-2003
Still bist du und still bin ich.
Stille ist. Es ist so stille.
Wir sind still. Ich liebe dich.
Olaf Böhme hat viele Spuren hinterlassen – und jede Spur ist eine Erinnerung. Manch einer kannte ihn vielleicht persönlich, ein anderer wiederum erlebte ihn auf der Bühne. Immer aber hinterließ er Eindrücke und Erinnerungen. Diese Momente miteinander zu teilen und zu bewahren… Dafür ist hier Gelegenheit. Und wer weiß… Vielleicht wird ja sogar einmal ein Buch daraus?
Woran erinnern Sie sich am liebsten?
Von 1972-1976 studierte ich an der TU Dresden Sektion 10.
Zu dieser Zeit war Sport an der TU ein Pflichtfach. Ab dem dritten Studienjahr konnten wir dann eine sportliche Richtung auswählen.
Und so traf ich Olaf Böhme zum ersten Mal beim Schwimmunterricht im Sachsenbad.
Er galt als das "Superhirn" in der Sektion Mathematik und bekam das höchste Leistungsstipendium, was es damals gab. Da ich in einem mathematischen Fach nicht durchsah und nur noch einmal wiederholen durfte, wollte ich ihn eigentlich mal ansprechen, ob er mir mal Nachhilfe geben würde. Vor lauter Ehrfurcht habe ich mich aber nicht getraut. Zum Glück hat sein Kommilitone mir geholfen, so dass ich im Ergebnis weiter studieren durfte.
Als ich den "Betrunkenen Sachsen" zum ersten Mal im Fernsehen sah, war ich wirklich überrascht. Ja, Einstein hatte ja auch seine musische Seite.
Zu dieser Zeit war Sport an der TU ein Pflichtfach. Ab dem dritten Studienjahr konnten wir dann eine sportliche Richtung auswählen.
Und so traf ich Olaf Böhme zum ersten Mal beim Schwimmunterricht im Sachsenbad.
Er galt als das "Superhirn" in der Sektion Mathematik und bekam das höchste Leistungsstipendium, was es damals gab. Da ich in einem mathematischen Fach nicht durchsah und nur noch einmal wiederholen durfte, wollte ich ihn eigentlich mal ansprechen, ob er mir mal Nachhilfe geben würde. Vor lauter Ehrfurcht habe ich mich aber nicht getraut. Zum Glück hat sein Kommilitone mir geholfen, so dass ich im Ergebnis weiter studieren durfte.
Als ich den "Betrunkenen Sachsen" zum ersten Mal im Fernsehen sah, war ich wirklich überrascht. Ja, Einstein hatte ja auch seine musische Seite.