
Stille
Stille geht der Tag zur Neige,
stille ruht der Abendschein.
Stille geh’n wir miteinander
in die stille Nacht hinein.Stille wird es rings auf Erden,
stille wird es auch in mir.
Stille wird’s in meiner Seele.
Denn ich ruhe still bei dir.Stille, Stille, alles stille.
Olaf Böhme – Die Tage die Nächte die Jahre – Gedichte 1980-2003
Still bist du und still bin ich.
Stille ist. Es ist so stille.
Wir sind still. Ich liebe dich.
Olaf Böhme hat viele Spuren hinterlassen – und jede Spur ist eine Erinnerung. Manch einer kannte ihn vielleicht persönlich, ein anderer wiederum erlebte ihn auf der Bühne. Immer aber hinterließ er Eindrücke und Erinnerungen. Diese Momente miteinander zu teilen und zu bewahren… Dafür ist hier Gelegenheit. Und wer weiß… Vielleicht wird ja sogar einmal ein Buch daraus?
Woran erinnern Sie sich am liebsten?
Auch von mir vorab ein Dank an Herrn Kaufmann für die Idee und Umsetzung dieser Seite!
Olaf ist für meinen künstlerischen Werdegang sehr wichtig, man könnte sagen, er trägt maßgeblich Schuld daran, dass ich mich auf Bühnen rumtreibe. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein! Was übrigens nicht bedeuten muss, dass es dem Publikum auch so geht... Jedenfalls gab ich ihm Anfang der Neunnziger ein paar Texte von mir zum Lesen, mit dem Hinweis, dass er die auch gern spielen könne. Da hatte ich durchaus einen Gag gelandet, wenn auch ungewollt. Jedenfalls hat sich Olaf köstlich amüsiert. Auch wenn es eine klare Abfahrt war, hatte es nichts Arrogantes und dann kam der Satz, der alles verändern sollte: "Warum liest'n das Zeug ni selber?" Das tat ich, natürlich im Theater50, in der legendären FKK-Party, damals noch Zetkin-Strasse in Löbtau, und hatte das Glück, dass das Publikum mich positiv annahm. Ich hatte quasi Theaterblut geleckt! Danach war ich noch ganz oft Gast der FKK-Party und was mir für immer in Erinnerung bleiben wird, ist, wie Olaf an der Seite stand oder saß und grinste, wenn ich las. Danke Olaf, ich weiß nicht, ob das an meinen Texten lag, aber es tat gut! Heute mache ich mit Thomas Böttcher auch eine Talente-Show und nicht zufällig ähnelt die in ihrer Machart der FKK-Party. Ich könnte mir vorstellen, dass Olaf die manchmal heimlich guckt und grinst. Schon dafür hätte es sich gelohnt! Olaf, danke für so Vieles!
Olaf ist für meinen künstlerischen Werdegang sehr wichtig, man könnte sagen, er trägt maßgeblich Schuld daran, dass ich mich auf Bühnen rumtreibe. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein! Was übrigens nicht bedeuten muss, dass es dem Publikum auch so geht... Jedenfalls gab ich ihm Anfang der Neunnziger ein paar Texte von mir zum Lesen, mit dem Hinweis, dass er die auch gern spielen könne. Da hatte ich durchaus einen Gag gelandet, wenn auch ungewollt. Jedenfalls hat sich Olaf köstlich amüsiert. Auch wenn es eine klare Abfahrt war, hatte es nichts Arrogantes und dann kam der Satz, der alles verändern sollte: "Warum liest'n das Zeug ni selber?" Das tat ich, natürlich im Theater50, in der legendären FKK-Party, damals noch Zetkin-Strasse in Löbtau, und hatte das Glück, dass das Publikum mich positiv annahm. Ich hatte quasi Theaterblut geleckt! Danach war ich noch ganz oft Gast der FKK-Party und was mir für immer in Erinnerung bleiben wird, ist, wie Olaf an der Seite stand oder saß und grinste, wenn ich las. Danke Olaf, ich weiß nicht, ob das an meinen Texten lag, aber es tat gut! Heute mache ich mit Thomas Böttcher auch eine Talente-Show und nicht zufällig ähnelt die in ihrer Machart der FKK-Party. Ich könnte mir vorstellen, dass Olaf die manchmal heimlich guckt und grinst. Schon dafür hätte es sich gelohnt! Olaf, danke für so Vieles!